Coworkingpreis 2026: GRAVITY der Campus Founders ist Space des Jahres

Von Redaktion, Fotos: Campus Founders & Bundesverband Coworking Spaces Deutschland e. V.

Beim Deutschen Coworkingpreis 2026 hat das GRAVITY der Campus Founders den Hauptpreis gewonnen und ist damit »Space des Jahres«. Bei der Verleihung am 21. Oktober in Köln gewann das Haus außerdem die Kategorien »Wirksamste Start-up- und Technologieförderung« und »Markenführung & Community Experience«. Die Preise vergibt der Bundesverband Coworking Spaces Deutschland. Für die Campus Founders war es die erste Bewerbung.

Begriffe wie Innovation Hub, Accelerator oder Start-up-Ökosystem finden sich heute auf vielen Websites der Coworking-Branche. Darauf wies Jurymitglied Simeon Holtwiesche in seiner Laudatio hin. »Entscheidend ist aber nicht, was auf einer Website steht. Entscheidend ist, was für Gründer und junge Unternehmen tatsächlich passiert.« Wie das konkret aussieht, zeigte aus Sicht der Jury das GRAVITY der Campus Founders. Es erhielt den Preis für die wirksamste Start-up- und Technologieförderung. Und das war nicht die einzige Auszeichnung des Abends.

Drei Auszeichnungen beim Coworkingpreis 2026

Der Bundesverband Coworking Spaces Deutschland e. V. (BVCS) vergab die Preise im Rahmen der Veranstaltung #zukunftcoworking in Köln. Insgesamt holte das GRAVITY drei Goldauszeichnungen, wie Björn Conrad auf LinkedIn berichtet. Er ist bei den Campus Founders Head of CF Spaces & Residency Services. Neben den beiden Kategoriepreisen gewann das Haus demnach auch den Hauptpreis des Abends, den Titel »Space des Jahres 2026«. Dieser würdigt laut Conrad, wie Raumkonzept, Design, Community, Wirtschaftlichkeit, Technologie und kontinuierliche Weiterentwicklung zu einer herausragenden Arbeitsumgebung zusammenfinden.

Bewerben konnten sich Coworking-Betreiber bis zum 1. März 2026. Die Qualität der Bewerbungen sei in diesem Jahr enorm gestiegen, sagte BVCS-Präsident Tobias Kollewe in seiner Begrüßung. Für die Campus Founders war es laut Conrad zugleich die erste Bewerbung und die erste Teilnahme an der Verleihung. Gemeinsam mit seiner Kollegin Tamara Bilek war er in Köln dabei.

Was die Jury überzeugte

In der Kategorie Start-up- und Technologieförderung lobte die Jury, dass das GRAVITY Arbeitsräume mit einem strukturierten Ökosystem verbindet. Dazu gehören Mentoren, Investoren, Unternehmen und Gründer. Hinzu kommen laut Laudatio spezialisierte Räume, digitale Angebote und ein Onboarding, das neue Mitglieder gezielt in dieses Netzwerk hineinführt. Besonders hob die Jury die strukturierte Auswahl, das hybride Onboarding und die messbaren Community-KPIs hervor. Damit gehe das Angebot deutlich über die Vermietung von Arbeitsplätzen hinaus.

Auch bei »Markenführung & Community Experience« lag das GRAVITY vorn. Die Marke sei nicht nur visuell klar, sagte Laudatorin Denise Witham. Vielmehr ziehe sie sich durch Architektur, Kommunikation, Services und das gesamte Nutzererlebnis. Zugleich entwickle das Team die Community sehr bewusst, etwa mit strukturiertem Onboarding, gezielten Formaten und messbaren Kennzahlen. Die Jury lobte ausdrücklich die »außergewöhnlich konsistente Marke«. Entscheidend sei dabei, so Witham: »Die Marke gibt nicht nur ein Versprechen ab, sondern sie wird in den Räumen, in den Prozessen und in den Begegnungen tatsächlich eingelöst.«

Ein Jahr nach dem Einzug

Eröffnet haben die Campus Founders das GRAVITY im Dezember 2025. Laut Conrad ist es fast ein Jahr her, dass das Team gemeinsam mit den ersten Startup-Residents eingezogen ist. Wer einen Coworking Space eröffne und ausbaue, kenne die Realität hinter den Kulissen, schreibt er. Dazu gehörten echte Höhepunkte, steile Lernkurven, große Herausforderungen und viele Erwartungen. Conrad selbst begleitete das Projekt von der frühen Raumplanung über Bauphase, Inbetriebnahme und Einzug bis zum ersten Betriebsjahr.

Die Auszeichnung gehöre dem gesamten Team der Campus Founders, betont er. Ebenso gehöre sie der Community, die dem Ort jeden Tag seinen Sinn gebe. Namentlich dankt er seinem Team mit Tamara Bilek, Natalia Martinez Keck und Sergio Castañón sowie Oliver Hanisch für dessen Vertrauen. Weitere Preise gingen unter anderem an den juggleHUB Berlin, den Impact Hub Dresden und das DOCK 33 Heidenheim.

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