Von Redaktion, Fotos: COSMOS HN
Der Upskill Summit 2026 findet am Donnerstag, 12. November 2026, von 10 bis 17 Uhr in der Aula am Bildungscampus Heilbronn statt. Gemeinsam organisieren ihn TUM Campus Heilbronn, DHBW CAS, Fraunhofer IAO und Global Upskill. Dazu kommen das Heilbronner Institut für Lebenslanges Lernen (HILL) und die ETH Zürich. Der TUM Campus Heilbronn steuert Beiträge zu Weiterbildungsentscheidungen, Talententwicklung, KI-gestützter Lehre und dem Mittelstand-Zukunftslab bei.
Speed Geeking heißt ein Format, das beim Upskill Summit laut TUM Campus Heilbronn erstmals auf dem Programm steht. Dabei lernen die Teilnehmenden in kurzen, intensiven Sessions innovative Projekte, neue Ansätze und Best Practices kennen. Zugleich sprechen sie direkt mit den Expertinnen und Experten, die dahinterstehen. Stattfinden soll das Ganze von 14.40 bis 16 Uhr im Foyer der Aula.
Für wen der Upskill Summit 2026 gedacht ist
Der Summit widmet sich der Zukunft der beruflichen Weiterbildung. Deshalb richtet er sich insbesondere an Verantwortliche aus Personal, Transformation und Weiterbildung sowie an Geschäftsleitungen. Außerdem sind alle angesprochen, die Lernen und Kompetenzentwicklung in Unternehmen strategisch gestalten wollen. Laut Veranstaltungsseite geht es darum, welche Kompetenzen künftig gefragt sind. Ebenso stehen Trends, Technologien und passende Lernformate im Fokus. Neben Keynotes und Paneldiskussionen gehört zudem eine interaktive Ausstellung zum Programm.

Das Mittelstand-Zukunftslab beim Speed Geeking
Beim Speed Geeking stellen der TUM Campus Heilbronn und Co-Founderin Tetyana Lytvyn das Mittelstand-Zukunftslab vor. Das Motto lautet »Wo Talente auf Unternehmenspraxis treffen«. Entstanden ist das Lab am TUM Campus Heilbronn. Seitdem bringt es Unternehmen mit engagierten Studierenden führender Hochschulen zusammen. In interdisziplinären Teams entwickeln sie innerhalb weniger Wochen praxisnahe Lösungen für reale unternehmerische Herausforderungen. Dadurch erhalten die Unternehmen Zugang zu Nachwuchstalenten und neue Perspektiven, etwa auf Automatisierung und Prozessoptimierung.
Masterclasses zu Weiterbildung und Talententwicklung
Außerdem hat der Summit laut TUM sein Angebot an Masterclasses ausgebaut. So leitet Philipp Lergetporer, Professor für Economics am TUM Campus Heilbronn, eine Masterclass. Sie läuft von 11.10 bis 12.30 Uhr in Konferenzraum 1. Ihr Titel lautet »Weiterbildungsentscheidungen vor dem Hintergrund des technologischen Wandels«. Grundlage sind aktuelle Forschungsergebnisse zu deutschen Unternehmen und Beschäftigten. Dabei geht es um die Frage, was Mitarbeitende zur Weiterbildung bewegt. Zudem fragt Lergetporer, wann Unternehmen bereit sind, in Weiterbildung zu investieren. Auch die Rolle von Weiterbildung bei technologischem Wandel und Fachkräftemangel kommt zur Sprache. Schließlich gibt er einen Ausblick, was KI für den künftigen Weiterbildungsbedarf bedeutet.

Zeitgleich spricht Carolin Ackermann, Manager Vertrieb & Netzwerke am TUM Campus Heilbronn, in der Aula bei Masterclass 4. Gemeinsam mit Marcel Springer von Schwarz Corporate Solutions gibt sie dort Einblicke in die Talententwicklung. Der Titel lautet »Exzellenz in der Talententwicklung: Einblicke in die Unternehmen der Schwarz Gruppe«.
KI-gestützte Lehre mit OneTutor
Von 13.45 bis 14.15 Uhr folgen Innovation Pitches zu KI und digitalen Lernlösungen in der Weiterbildung. Dort tritt Philipp Csistian auf, CEO der Lernplattform OneTutor. Das Start-up ist aus der TUM hervorgegangen. Seine Plattform unterstützt Lernende mit KI-gestützten Lernbegleitern, die Wissenstransfer, Motivation und Lernerfolg fördern sollen. Dabei stützt sich Csistian auf Daten aus dem Einsatz an über 50 Institutionen mit mehr als 42.000 Lernenden. Hinzu kommen Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Begleitstudie Affectiveness. Daraus leitet er ab, was KI-gestützte Lehre heute leisten kann. Ebenso zeigt er, wo ihre Grenzen liegen und was das für die berufliche Weiterbildung bedeutet.
Programm und Anmeldung finden sich hier.